Jin Shin Jyutsu Hamburg - Bettina Roschewitz & Pascal Schaffner

Ein Wochenende aus dem Intensivjahr 2011 in Hamburg

Freitag morgen kurz vor 9 Uhr in einem Hinterhof in Ottensen, unser Treffpunkt für das Intensivjahr 2011. Nach und nach trudeln die 24 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein. Da wird gestrahlt, sich gefreut, gedrückt, geherzt und geküsst. Endlich sieht man sich wieder. Heute beginnt unser fünftes gemeinsames Wochenende in diesem Jahr und es liegt eine freudig gespannte, aufgeregte Energie in der Luft. Viele haben eine lange Anreise aus ganz Deutschland und der Schweiz hinter sich.

Wir wissen alle, dass wieder ein „Hammerwochenende“ (O-Ton Bettina Roschewitz) vor uns liegt.

An diesem Freitag wird uns Anneliese Flachsmeier, Heilerin und Heilpraktikerin mit Praxis in Hamburg, einen Vortrag über Praxismanagement halten.  Trockenes Thema, könnte man denken, aber wichtig für viele von uns. Was dann folgt, ist allerdings alles andere als trocken, sondern lebendig und praxisnah. Wir erfahren sowohl etwas über gesetzliche Bestimmungen, Versicherungen und Marketing etc, als auch darüber, wie wir unsere Energien und unseren Fokus darauf lenken, unsere idealen Praxisräume zu finden, sich über die eigene Einstellung zum Geld klarzuwerden und sie gegebenenfalls zu verändern, als auch  last but not least zu überlegen, wie komme ich an Patienten!?

Samstag: Dr. Jan-Uwe Rogge, Kinderpsychologe, Autor zahlreicher Bücher, wird uns einen Tag lang zu den Themen vorgeburtliche Störungen und Auffälligkeiten vom Säuglingsalter bis zur Pubertät referieren . Bettina ergänzt die verschiedenen Themen, z.B. Schwangerschaft, jeweils aus der Sicht des Jin Shin Jyutsu.  Sie zeigt uns Möglichkeiten auf, wie wir diese Themen, die uns in der Praxis begegnen werden, begleiten können.

Sonntag:  Margarete Randow-Tesch, Übersetzerin von „Ein Kurs in Wundern“ zu dem Thema: „Es gibt zwei Arten, die Welt zu betrachten“ aus „Ein Kurs in Wundern“.

Anhand von einigen Kernsätzen, hat sie uns dieses Buch, das viele für sehr unzugänglich halten, nahe gebracht. Einige Kursteilnehmer waren so beeindruckt, dass sie sich vorgenommen haben, sich weiter mit diesem Wunderbuch zu beschäftigen.

Alle unsere Dozenten, die aus den verschiedensten Bereichen kommen, sind vertraut mit Jin Shin Jyutsu.

Natürlich kommt auch das gegenseitige Strömen an den Kurstagen nicht zu kurz, häufig zu den zuvor angesprochenen Themen.

Exemplarisch haben wir ein Wochenende beschrieben, um andeutungsweise zu vermitteln, was für ein reichhaltiges Buffet an Informationen, Gedankenanstößen und Erkenntnissen uns während des Intensivjahres aufgetischt wird. Unsere 14 hat einiges zu verdauen in diesem Jahr, aber dafür sind wir ja auch alle zusammengekommen und halten die Schlüssel in unserer Hand.

Wir sind wahrhaft dankbar und erfüllt, an diesem Kurs teilzunehmen. Es ist eine wunderbare und einzigartige Erfahrung, die Entwicklung und Veränderungen der Kursteilnehmer im Verlauf des Jahres mitzuerleben. Es kommen viele Prozesse auf verschiedenen Ebenen in Gang und wir fühlen uns alle positiv unterstützt und liebevoll begleitet von unserem Dozententeam, besonders von Bettina und Pascal, denen wir diesen Kurs zu verdanken haben.

Es ist ein intensives Jahr des „Erkenne mein SELBST“  und nicht zuletzt unterstützt es uns, in die Umsetzung zu kommen und Jin Shin Jyutsu weiterzugeben.  

Wir danken allen unseren Begleitern, Dozenten und Kursteilnehmern für das gegenseitige Vertrauen und dafür, dass so viele schöne und schmerzhafte  Dinge in diesem geschützten Rahmen ans Licht kommen dürfen.

Gaby Nicolaus und Uta Freitag